Wie der CarbonXplorer die CO₂-Transparenz neu definiert
Der Druck auf Finanzdienstleister nimmt zu. Banken und Leasinggesellschaften stehen vor der Aufgabe, nachhaltige Finanzierungen nicht nur glaubwürdig darzustellen, sondern auch verlässlich zu belegen. Der CarbonXplorer von PS Team konnte sich bereits als zentrales Instrument in der CO₂-Bilanzierung etablieren. Und die Entwicklung schreitet weiter voran.
Mehr Objekte, mehr Differenzierung, mehr Präzision
Bereits in seiner ursprünglichen Version überzeugte der CarbonXplorer durch die schnelle, objektbezogene Berechnung von CO₂-Emissionen auf Grundlage von Fahrzeuginformationen und Einsatzparametern. Was zunächst mit Pkw und Transportern begann, deckt heute eine deutlich breitere Palette ab.
Schrittweise kamen, in enger Zusammenarbeit mit der Branche, Baumaschinen, land- und forstwirtschaftliche Geräte, technische Anlagen, Medizintechnik, Schienenfahrzeuge, Wasser- und Luftfahrzeuge sowie verschiedenste Produktionsanlagen hinzu. Damit werden alle portfoliorelevanten Objektgruppen an mobilen Finanzierungsobjekten abgebildet. Jüngste Ergänzungen betreffen elektrisch betriebene Baumaschinen. Dazu zählen auch kompakte elektrische Bagger, Radlader und Verdichtungsgeräte, die insbesondere im urbanen Bauumfeld genutzt werden. Diese Erweiterung spiegelt den steigenden Anteil emissionsarmer Maschinen im Finanzierungsbestand wider und ermöglicht nun auch in diesem Bereich eine exakte Bewertung des CO₂-Fußabdrucks.
Die Modellierung innerhalb der erweiterten Objektgruppen wurde deutlich verfeinert. Der CarbonXplorer differenziert nun nicht nur nach Objekttypen, sondern auch nach Antriebsarten wie Strom, Diesel, Benzin, LPG oder Gas. Diese Detailtiefe ist entscheidend für ein realistisches Reporting, insbesondere bei gemischten Flotten und vielfältigen Portfolios.
Bedarfsgerechte Granularität
Ein weiterer Fortschritt betrifft die Einbindung nationaler Strommix-Werte aus 27 Ländern. Denn die CO₂-Bilanz eines elektrisch betriebenen Minibaggers unterscheidet sich erheblich, je nachdem, ob er in Norwegen oder Polen betrieben wird. Maßgeblich ist dabei nicht die Maschine selbst, sondern die Zusammensetzung der Stromerzeugung vor Ort.
Diese nationale Differenzierung ist nun direkt im CarbonXplorer verfügbar. Das bedeutet: Wer internationale Finanzierungsobjekte betreut, kann die Emissionsberechnung jetzt standortgenau und realitätsnah vornehmen.
Von der Nutzung bis zum Recycling
Die Weiterentwicklung beschränkt sich nicht auf Funktionserweiterungen. Der Blick geht in die Zukunft. Aktuell arbeitet PS Team daran, für sämtliche Objektgruppen vollständige GHG-Werte (Greenhouse Gas Emissions) verfügbar zu machen. Damit wird ab dem letzten Quartal 2025 für die hinterlegten Objektgruppen der gesamte Lebenszyklus eines Objekts abgebildet werden, einschließlich Emissionen aus Herstellung, Transport, Nutzung und Verwertung.
Nicht nur für Finanzinstitute mit ESG-Berichtspflichten gewinnt dieser ganzheitliche Ansatz an Bedeutung. Denn künftig reicht es nicht mehr aus, lediglich den betrieblichen CO₂-Ausstoß zu erfassen. Gefordert ist eine vollständige Betrachtung der Umweltauswirkungen über die gesamte Lebensdauer hinweg.

Flexibles Reporting für jede Organisation
Auch beim Datenzugriff zeigt sich der CarbonXplorer flexibel. Einzelobjekte können direkt im Tool ausgewertet werden. Alternativ lassen sich strukturierte Daten exportieren. Wer ganze Bestände analysieren möchte, kann sein Portfolio übermitteln und erhält eine konsolidierte Auswertung mit Emissionswerten auf Objektebene und im Gesamtüberblick.
Diese Vielseitigkeit ist insbesondere für Banken und Leasinggesellschaften von Bedeutung. Ob in der Kundenberatung, der Risikobewertung oder im Nachhaltigkeitsbericht, die Daten müssen präzise, nachvollziehbar und schnell verfügbar sein. Der CarbonXplorer liefert genau diese Ergebnisse.
Immer mehr Institute integrieren das Tool fest in ihre internen Bewertungs- und Entscheidungsprozesse. Die Verbindung aus technischer Tiefe, einfacher Handhabung und regulatorischer Orientierung macht den CarbonXplorer zum Maßstab für das CO₂-Management und -Reporting im Finanzwesen. Mit jeder Weiterentwicklung steigt sein strategischer Nutzen. Wer Nachhaltigkeit ernst nimmt, braucht belastbare Daten.